Bei einem schweren Verkehrsunfall in Nordägypten sind am Dienstag mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich zahlreiche Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren, wie eine lokale medizinische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren Pick-up-Trucks, die landwirtschaftliche Tagelöhner transportierten. Der Unfall ereignete sich auf einer Landstraße in der Provinz Kafr el-Scheich, einer ländlichen Region im Nildelta. Augenzeugen zufolge verloren die Fahrer bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über ihre Fahrzeuge, was zu einer Frontalkollision führte.
Rettungskräfte rückten schnell an, konnten jedoch nur noch die Leichen bergen und Verletzte in nahegelegene Krankenhäuser bringen. Die genaue Unfallursache wird derzeit untersucht, doch Experten verweisen auf häufige Faktoren wie schlechte Straßenbedingungen, mangelnde Fahrzeugwartung und überhöhte Geschwindigkeit – insbesondere bei Transportfahrzeugen in ländlichen Gebieten.
Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die schwierige Sicherheitslage im ägyptischen Straßenverkehr, wo jährlich Hunderte tödliche Unfälle registriert werden. Besonders gefährdet sind dabei nicht zugelassene Transporte von Arbeitern, die oft in überladenen oder ungeeigneten Fahrzeugen unterwegs sind.
Quellen: Africanews EN