Simbabwe gibt Rückgabe von 67 Farmen bekannt

Die Regierung von Simbabwe hat heute bekannt gegeben, dass sie 67 kommerzielle Farmen, die während der umstrittenen Landreformen unter dem ehemaligen Präsidenten Robert Mugabe beschlagnahmt wurden, zurückgeben wird. Diese Farmen gehörten größtenteils ausländischen Eigentümern und waren Teil eines Programms, das in den frühen 2000er Jahren zu massiven Landenteignungen führte.

Die Rückgabe der Farmen erfolgt im Rahmen von Bilateral Investment Promotion and Protection Agreements (BIPPA), die das Land mit mehreren Staaten unterhalten hat. Die Regierung wehrte sich gegen die Behauptung, dass diese Rückgabe ein Umkehren der Landreformpolitiken darstelle. Sie betonte, dass es sich um einen rechtlichen und verfassungsmäßigen Prozess handele, der darauf abzielt, ausstehende Verpflichtungen zu erfüllen.

Die Ankündigung könnte sowohl positive als auch negative Reaktionen hervorrufen, da die Landreform in Simbabwe seit langem ein umstrittenes Thema ist, das zu politischen Spannungen und wirtschaftlichen Herausforderungen geführt hat. Beobachter betrachten diesen Schritt als Versuch der Regierung, internationale Beziehungen zu verbessern und Investitionen anzuziehen.

Quellen: Africanews, AllAfrica