In Simbabwe hat die Debatte über den umstrittenen Verfassungsänderungsantrag CAB3 an Intensität gewonnen. Nelson Chamisa, der ehemalige Führer der Citizens Coalition for Change (CCC), hat die vorgeschlagenen Änderungen als missverständlich bezeichnet und die Bürger aufgefordert, sich zu organisieren. Chamisa warnt, dass diese Veränderungen tiefgreifende Auswirkungen auf die Zukunft des Landes haben könnten.
Der parlamentarische Ausschuss hat bereits mehr als 530.000 Einsendungen zu CAB3 erhalten und wird seine Ergebnisse voraussichtlich nächste Woche im Parlament präsentieren. Die Regierung, vertreten durch den Justizminister Ziyambi Ziyambi, hat jedoch erklärt, dass kein Abgeordneter der Zanu-PF gegen den Änderungsantrag stimmen wird, was die Spannungen zwischen den politischen Lagern weiter anheizt.
Die Opposition befürchtet, dass die Verfassungsänderungen dazu führen könnten, dass die Demokratie im Land untergraben wird. Der Protest gegen CAB3 wächst, während die Bürger versuchen, ihre Stimme in diesem entscheidenden politischen Prozess zu erheben.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa