Die somalische Regierung hat am Dienstag, den 9. Juni 2026, ihr tiefes Bedauern über das Einreiseverbot für den international anerkannten Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan geäußert, der an der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen sollte. Artan wurde am Samstag, den 6. Juni, bei seiner Ankunft am Miami International Airport aus unbekannten Gründen die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert.
Die zuständigen US-Behörden erklärten, dass Artan aufgrund von Einreisebestimmungen nicht in das Land gelassen werden konnte. Dies stellte nicht nur einen Rückschlag für seine Karriere dar, sondern hinderte auch Somalia daran, einen historischen Moment im internationalen Fußball zu feiern. Artan hätte der erste Somali gewesen sein sollen, der in einem WM-Spiel als Schiedsrichter fungiert.
Die somalische Fußballgemeinschaft hat Artan ihre volle Unterstützung ausgesprochen und viele Mitglieder forderten eine Überprüfung der Entscheidung der US-Behörden. Das somalische Ministerium für Jugend und Sport stellte fest, dass die Umstände, die zu dieser Situation führten, bedauerlich sind und die Hoffnungen vieler junger Sportler in Somalia enttäuscht wurden.
Omar Artan selbst bedankte sich bei den Unterstützern und betonte, dass er trotz dieser Widrigkeiten weiterhin für die Förderung des Fußballs in Somalia arbeiten werde. Die FIFA und andere internationale Fußballorganisationen wurden ebenfalls auf den Fall aufmerksam und stehen unter Druck, sich für die Rechte der Schiedsrichter einzusetzen.
Quellen: AllAfrica, BBC News, Africanews