Die somalische Regierung hat am Dienstag eine wichtige Initiative zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit gestartet. Unter Leitung von Vizepremierminister Salah Ahmed Jama begann in Mogadishu eine Konferenz zur Überprüfung der Nationalen Regionalen Integrationsstrategie (NRIS). Das Vorhaben zielt darauf ab, die wirtschaftlichen, handelspolitischen und infrastrukturellen Verbindungen zwischen Somalia und seinen Nachbarländern nachhaltig zu verbessern.
Die NRIS ist Teil eines langfristigen Plans, Somalia wirtschaftlich zu stabilisieren und in die östliche afrikanische Region zu integrieren. Experten sehen in der Strategie einen Schlüssel zur wirtschaftlichen Diversifizierung und zur Verringerung der Abhängigkeit von Hilfslieferungen. Besonders im Fokus stehen die Verbesserung von Handelsrouten, die Entwicklung gemeinsamer Infrastrukturprojekte und die Schaffung eines günstigeren Umfelds für regionale Investitionen.
Die Konferenz brachte Vertreter aus Regierung, Wirtschaft und internationalen Organisationen zusammen, um die bisherigen Fortschritte zu bewerten und neue Prioritäten festzulegen. Die somalische Regierung betonte, dass eine stärkere regionale Vernetzung auch zur Sicherheitsstabilität beitragen könne, indem sie legitime wirtschaftliche Alternativen zu bewaffneten Konflikten schaffe.
Quellen: AllAfrica – East Africa