Sudan: Minister fordert sofortigen Stopp der Stammeskonflikte in Darfur

Der Gouverneur von Darfur, Minni Arko Minnawi, hat am 2. Juni 2026 einen sofortigen Stopp der laufenden Kämpfe zwischen den Salamat- und Beni Halba-Stämmen gefordert. In einer Erklärung betonte er, dass die Konflikte durch die provokativen Maßnahmen der Al-Dagalo-Miliz angeheizt werden, die darauf abzielt, ethnische Spannungen und Konflikte zu schüren.

Die Kämpfe zwischen diesen beiden Stämmen haben in den letzten Wochen zu erheblichen Verlusten und Zerstörungen geführt, wobei Zivilisten besonders betroffen sind. Minnawi warnte vor den katastrophalen Folgen für die bereits geschwächte Bevölkerung und forderte ein sofortiges Eingreifen der Behörden, um weiteren Blutvergießen vorzubeugen. Er appellierte an die Verantwortung aller Beteiligten, die Gewalt zu beenden und den Dialog zu suchen.

Die anhaltenden Konflikte in Darfur stellen nicht nur eine humanitäre Krise dar, sondern werfen auch Fragen zur Stabilität der gesamten Region auf. Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, die Bemühungen zur Förderung des Friedens und der Sicherheit in Sudan zu unterstützen.

Quellen: AllAfrica – East Africa