Sudan: RSF-Kämpfer bereiten sich auf jahrzehntelangen Konflikt vor

Der Anführer der Rapid Support Forces (RSF) in Sudan, Mohamed Hamdan Dagalo, auch bekannt als Hemedti, hat in einer aktuellen Erklärung betont, dass seine Kämpfer bereit sind, einen langen Konflikt mit der regulären Armee zu führen. Dies geschieht in einem Kontext, in dem die RSF weiterhin ihre Positionen außerhalb des von der Armee kontrollierten Khartoum festigt.

Hemedti warnte, dass die RSF entschlossen seien, den Kampf fortzusetzen, bis ihre politischen Ziele erreicht sind. Diese Aussagen folgen auf eine Reihe von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den paramilitärischen Kräften und der regulären Armee, die die Stabilität des Landes erheblich gefährden.

Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen mit Besorgnis, da die anhaltenden Kämpfe bereits zahlreiche zivile Opfer gefordert haben und die humanitäre Lage im Land sich weiter verschlechtert. Experten befürchten, dass sich der Konflikt zu einem umfangreicheren regionalen Problem entwickeln könnte, wenn keine diplomatischen Lösungen gefunden werden.

Quellen: Africanews, AllAfrica