Südafrika von heftigem Kälteeinbruch getroffen – Schnee fällt in mehreren Provinzen

Ein ungewöhnlich heftiger Kälteeinbruch hat am Montag weite Regionen Südafrikas erfasst und zu massivem Schneefall in mehreren Provinzen geführt. Laut Berichten des afrikanischen Nachrichtenportals Africanews bedeckt der Schnee vor allem die hochgelegenen Gebiete, darunter Teile der Eastern Cape, Free State und Gauteng, wo Anwohner seltene winterliche Landschaften vorfanden.

Die südafrikanische Wetterdienstbehörde warnte vor anhaltend kalten Temperaturen, starken Winden und potenziell lebensgefährlichen Frostbedingungen, insbesondere in ländlichen Gegenden, wo Heizinfrastruktur begrenzt ist. Zudem prognostizieren Experten weitere Schneefälle in den kommenden Tagen sowie raue See entlang der südafrikanischen Küste, was Fischerei und Schifffahrt beeinträchtigen könnte.

Gefahr für Verkehr und Versorgung

Der plötzliche Wintereinbruch wirft auch logistische Herausforderungen auf: Straßen in bergigen Regionen wurden teilweise unpassierbar, was Rettungsdienste und Lieferketten behindern könnte. Behörden riefen besonders vulnerable Gruppen wie Obdachlose und ältere Menschen dazu auf, sich in warmen Unterkünften aufzuhalten. In einigen Gemeinden wurden Notunterkünfte aktiviert, um Betroffene vor der Kälte zu schützen.

Klimaforscher weisen darauf hin, dass solche extremen Wetterereignisse in Südafrika trotz des generellen Trends zur Erwärmung regional auftreten können – oft infolge komplexer atmosphärischer Muster wie dem La Niña-Phänomen oder Polarluftmassen aus der Antarktis. Dennoch bleibt der aktuelle Schneefall eine seltene und bemerkenswerte Wetterlage für das südliche Afrika.

Quellen: Africanews EN