Dodoma – Tansania hat am Montag die Länder Ostafrikas aufgefordert, ihre regionale Zusammenarbeit und Notfallbereitschaft zu stärken, um auf den andauernden Ebola-Ausbruch in Teilen Ost- und Zentralafrikas zu reagieren. Gesundheitsbehörden warnen, dass Infektionskrankheiten wie Ebola eine ernsthafte grenzüberschreitende Bedrohung darstellen, die gemeinsames Handeln erfordert.
Die tansanische Regierung betont, dass ein koordinierter Ansatz nicht nur die unmittelbaren Gesundheitsrisiken mindern kann, sondern auch die gesamte regionale Stabilität fördern wird. Die Ministerin für Gesundheit, Umweltschutz und soziale Wohlfahrt, Dr. Dorothy Gwajima, erklärte in einer Pressekonferenz, dass die Länder zusammenarbeiten müssen, um effektive Überwachungs- und Reaktionssysteme zu etablieren.
Der Ebola-Ausbruch, der in mehreren Nachbarländern gemeldet wurde, hat bereits zu einer erhöhten Besorgnis in der Region geführt. Tansania plant, seine Ressourcen zu mobilisieren, um die Nachbarländer bei der Bekämpfung der Epidemie zu unterstützen und gleichzeitig die eigenen Grenzen zu sichern.
Die Ministerin forderte auch die Unterstützung internationaler Organisationen und Partnerländer an, um die Kapazitäten der Gesundheitsdienste vor Ort zu stärken. Ziel ist es, eine Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania