Während einer internationalen Konferenz in New York hat die tansanische Regierung die drei zentralen Prioritäten vorgestellt, die die Umsetzung der New Urban Agenda bis zum Jahr 2036 leiten sollen. Das Programm, das im Rahmen der UN-Habitat-Initiativen steht, zielt darauf ab, die städtische Entwicklung in Tansania nachhaltiger, inklusiver und effizienter zu gestalten – besonders angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums in Städten wie Dar es Salaam, Mwanza und Arusha.
Zu den genannten Prioritäten gehören die Entwicklung moderner, umweltfreundlicher Infrastrukturen, die Verbesserung des Zugangs zu bezahlbarem Wohnraum sowie die Stärkung der lokalen Verwaltungskapazitäten in Städten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration informeller Siedlungen in die städtische Planung und auf der Schaffung grüner, klimaresilienter Stadtviertel.
Die Regierung betont, dass die beschleunigte Umsetzung auch private Investitionen und internationale Partnerschaften erfordern wird. Geplant sind öffentlich-private Kooperationen zur Finanzierung von Verkehrsnetzen, Abfallwirtschaft und Wasserversorgung. Gleichzeitig sollen digitale Planungstools eingeführt werden, um die städtische Governance zu modernisieren.
Die New Urban Agenda sieht vor, dass bis 2036 alle Städte in Tansania über funktionierende Grunddienstleistungen, sichere Wohnverhältnisse und nachhaltige Mobilitätskonzepte verfügen. Die heute genannten Prioritäten markieren einen klaren Fahrplan, um dieses Ziel schrittweise zu erreichen, insbesondere in den am stärksten betroffenen Ballungsräumen.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania