Die Vereinigung für Arbeitsmigration in Ost- und Nordostafrika hat einen neuen Vorsitz: Tansania führt ab sofort den Regionalen Technischen Beratungsausschuss für Arbeitsmobilität (Regional Technical Advisory Committee on Labour Mobility). Die offizielle Übergabe erfolgte von Uganda an Tansania, wie aus einer Mitteilung aus Dodoma hervorgeht.
Der Ausschuss, der sich aus Vertretern mehrerer ostafrikanischer Länder zusammensetzt, hat die Aufgabe, die sichere, geordnete und reguläre Arbeitsmigration in der Region zu fördern. Durch die Übernahme des Vorsitzes verpflichtet sich Tansania, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten zu intensivieren, rechtliche und politische Rahmenbedingungen zu verbessern und gemeinsame Strategien gegen irreguläre Migration zu entwickeln.
Die tansanische Regierung betonte, dass die Führung des Ausschusses eine wichtige Gelegenheit darstelle, regionale Solidarität zu stärken und gleichzeitig die Rechte von Arbeitnehmern zu schützen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf der Schaffung legaler Migrationswege sowie der Bekämpfung von Menschenhandel und Ausbeutung liegen.
Die regionale Arbeitsmigration ist in Ostafrika von zentraler Bedeutung, da viele Arbeitnehmer grenzüberschreitend tätig sind – sei es in der Landwirtschaft, im Baugewerbe oder im Dienstleistungssektor. Mit der neuen Führungsrolle positioniert sich Tansania als aktiver Akteur in der Gestaltung einer fairen und nachhaltigen Migrationspolitik in der Region.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania, AllAfrica – Business