Im Distrikt Kori der äthiopischen Afar-Region verschärft sich eine humanitäre Krise infolge anhaltender Dürre und Wasserknappheit. Berichten zufolge sterben immer mehr Nutztiere, während traditionelle Wasserquellen austrocknen. Die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung, die hauptsächlich von der Viehzucht lebt, ist akut bedroht.
Die Regenfälle in der Region blieben über Monate unzureichend, was die ohnehin fragile ökologische Lage weiter verschärft. Familien berichten von langen Wegen zur nächsten Wasserstelle und zunehmendem Druck auf die ohnehin knappen Ressourcen. Hilfsorganisationen warnen vor einer Ausweitung der Krise, insbesondere angesichts der prognostizierten El Niño-Ereignisse, die in der Vergangenheit in Ostafrika zu schweren Dürreperioden geführt haben.
Die äthiopische Regierung und internationale Partner sind aufgefordert, rasch Notfallmaßnahmen einzuleiten, darunter die Bereitstellung von Trinkwasser, Tierfutter und medizinischer Versorgung. Gleichzeitig wird langfristig die Notwendigkeit betont, klimaresiliente Infrastruktur und nachhaltige Bewässerungssysteme auszubauen, um zukünftige Krisen abzumildern.
Quellen: AllAfrica – Ethiopia