Todessentence gegen RSF-Anführer Hemedti wegen Kriegsverbrechen im Sudan

Ein sudanesisches Gericht hat den Anführer der Rapid Support Forces (RSF), Mohamed Hamdan Dagalo, auch bekannt als Hemedti, in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am Sonntag von einem Anti-Terror-Gericht in Port Sudan gefällt und bezieht sich auf die Morde an Zivilisten, einschließlich des Gouverneurs von Westdarfur, Khamis Abdallah Abakar, im Jahr 2023.

Zusammen mit Hemedti wurden auch 15 weitere RSF-Kommandanten und Verbündete verurteilt. Diese gerichtlichen Entscheidungen sind die ersten ihrer Art gegen Hemedti, der in der internationalen Gemeinschaft wegen seiner Rolle in den anhaltenden Konflikten im Sudan stark in der Kritik steht.

Das Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für die bereits angespannte Sicherheitslage im Sudan haben. Beobachter warnen, dass die Entscheidung die Spannungen zwischen den verschiedenen bewaffneten Gruppen im Land weiter anheizen könnte.

Quellen: AllAfrica, BBC News