TSC-Mitglied überprüft Lage der Binnenflüchtlinge in Nord-Darfur

Der Mitglied des Übergangssoveränitätsrats (TSC), Generalleutnant (Ing.) Ibrahim Jabir, hat am Mittwoch die aktuelle Sicherheits- und humanitäre Lage in Nord-Darfur intensiv überprüft. Bei dem Treffen in Khartoum wurden die jüngsten Entwicklungen im Bundesstaat analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf die Situation der intern vertriebenen Personen (IDPs) gelegt wurde, die derzeit in sichereren Regionen des Landes untergebracht sind.

Laut Angaben des Sudan News Agency (SNA) betonte Jabir die Notwendigkeit einer koordinierten Unterstützung für die Millionen von Binnenflüchtlingen, die aufgrund der anhaltenden Konflikte in Darfur und anderen Regionen ihre Heimat verlassen mussten. Die Lebensbedingungen in den Lagern seien vielerorts prekär, mit unzureichendem Zugang zu Wasser, medizinischer Versorgung und grundlegenden Lebensmitteln.

Der TSC-Mitglied rief nationale und internationale Hilfsorganisationen dazu auf, ihre Bemühungen zu verstärken, um die humanitäre Notlage zu lindern. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Übergangsbehörden in Zusammenarbeit mit lokalen Verwaltungen und der Afrikanischen Union Strategien zur sicheren Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimatgebiete erarbeiten wollen – sofern die Sicherheitslage es zulässt.

Die Region Nord-Darfur bleibt von den Folgen langjähriger ethnischer Spannungen, bewaffneter Auseinandersetzungen und institutionellem Zusammenbruch schwer betroffen. Die jüngste Überprüfung durch Jabir unterstreicht die anhaltende Dringlichkeit, humanitäre Zugänge zu gewährleisten und die Grundstrukturen der öffentlichen Versorgung wiederherzustellen.

Quellen: AllAfrica – East Africa