Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) hat die anhaltenden juristischen Schikanen gegen Sonia Dahmani scharf verurteilt. Die Anwältin und Medienkommentatorin wurde kürzlich erneut verurteilt, was als Teil einer breiteren Strategie zur Unterdrückung unabhängiger Stimmen in Tunesien angesehen wird.
In den letzten Monaten haben sich die Angriffe auf Journalisten und Medienschaffende in Tunesien verstärkt. Berichten zufolge werden Journalisten, die über öffentliche Proteste berichten, systematisch behindert und eingeschüchtert. Diese Entwicklung deutet auf eine gefährliche Erosion des zivilen Raums und der Medienfreiheit im Land hin.
Die Situation wird als alarmierend angesehen, da Tunesien sich in einer Phase befindet, in der die Bürgerrechte zunehmend in Frage gestellt werden. Das CPJ fordert die tunesischen Behörden auf, die Schikanen gegen Journalisten zu stoppen und die Pressefreiheit zu respektieren.
Quellen: AllAfrica