Tunesiens Premierministerin Sarra Zaafrani Zenzri hat am Montag während eines Treffens mit der Präsidentin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Odile Renaud-Basso, in Nairobi bekräftigt, dass Tunesien bestrebt ist, die Zusammenarbeit mit der EBRD zu intensivieren. Die Gespräche fanden an der Universität Nairobi statt und zielten darauf ab, die Prioritäten in der Partnerschaft auf ein höheres Niveau zu heben.
Die tunesische Regierung sieht in der EBRD einen wichtigen Partner zur Unterstützung von Reformen und Investitionen, die für die wirtschaftliche Stabilität des Landes entscheidend sind. Premierministerin Zenzri hob hervor, dass die Zusammenarbeit mit der EBRD nicht nur für die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung von entscheidender Bedeutung sei.
In den letzten Jahren hat Tunesien verschiedene Reformpakete geschnürt, um das Vertrauen internationaler Investoren zu gewinnen. Die Gespräche mit der EBRD könnten einen bedeutenden Schritt in diese Richtung darstellen, da die Bank bekannt dafür ist, Projekte in den Bereichen Infrastruktur, erneuerbare Energien und soziale Entwicklung zu unterstützen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – North Africa