Die Gesundheitsministerin Ugandas, Anifa Kawooya, hat die Gesundheitsarbeiter im Land dazu aufgerufen, verstärkt über das Thema Klumpfüße aufzuklären. Bei einem Treffen in Luweero erklärte sie, dass viele Mythen über diese angeborene Fehlbildung, insbesondere der Einfluss von Hexerei, verbreitet sind und die betroffenen Familien stigmatisieren. Kawooya betonte, dass eine frühzeitige medizinische Behandlung die Lebensqualität der betroffenen Kinder erheblich verbessern kann und appellierte an die Gemeinschaft, sich aktiv an der Sensibilisierung zu beteiligen.
„Wir müssen die Mütter aufklären und ermutigen, ihre Kinder frühzeitig untersuchen zu lassen. Klumpfüße sind behandelbar, und je früher wir eingreifen, desto besser sind die Ergebnisse“, sagte Kawooya. Die Ministerin wies auch darauf hin, dass das Gesundheitssystem in Uganda bereit ist, Familien die notwendige Unterstützung zu bieten.
Quellen: AllAfrica – East Africa