Uganda hat seine Teilnahme am diesjährigen Invictus Games überraschend zurückgezogen. Die Entscheidung wurde vom Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Landes bekannt gegeben, wie die BBC berichtet. Der Rückzug erfolgt nur zwei Monate nach der offiziellen Ankündigung, dass Uganda erstmals an dem von Prinz Harry initiierten Sportereignis für verletzte Soldatinnen und Soldaten teilnehmen werde.
Die genauen Gründe für den Rückzug wurden bislang nicht offiziell kommuniziert. Das Invictus Games, das darauf abzielt, die Rehabilitation und das öffentliche Ansehen von Militärangehörigen mit physischen oder psychischen Verletzungen zu fördern, zieht jährlich Teilnehmer aus über 20 Ländern an. Ugandas anfängliche Zusage galt als Zeichen der internationalen Öffnung und Zusammenarbeit im Bereich militärischer Veteranenprogramme.
Der plötzliche Rückzug wirft nun Fragen über die strategische Ausrichtung der ugandischen Streitkräfte auf. Beobachter vermuten, dass innere militärische oder finanzielle Überlegungen hinter der Entscheidung stehen könnten, auch wenn offiziell keine weiteren Details genannt wurden. Die Teilnahme hätte für Uganda die Möglichkeit geboten, im internationalen Rahmen über Veteranenunterstützung zu kooperieren und positive Aufmerksamkeit zu generieren.
Quellen: BBC News – World, BBC News – Africa