Die ugandische Armee hat ein Gedenkmonument für Yonatan Netanyahu enthüllt, den älteren Bruder des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Der israelische Kommandeur fiel 1976 während der berühmten Geiselnahme am Entebbe-Flughafen in Uganda, als israelische Spezialkräfte 102 Geiseln befreiten, die von palästinensischen und deutschen Terroristen entführt worden waren. Netanyahu war der einzige israelische Soldat, der bei der Operation starb.
Das neue Denkmal wurde auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Entebbe errichtet, wo die dramatische Rettungsaktion stattfand. Bei der Zeremonie betonte die ugandische Militärführung die historische Bedeutung des Ereignisses und würdigte Netanyahus Mut und Opferbereitschaft. Die Geste gilt auch als Symbol für die anhaltenden militärischen und diplomatischen Beziehungen zwischen Uganda und Israel.
Die Operation ‚Entebbe‘ bleibt bis heute eine der bekanntesten Anti-Terror-Missionen der Weltgeschichte. Sie fand statt, nachdem ein von Paris nach Tel Aviv fliegendes Flugzeug entführt und nach Uganda umgeleitet worden war. Der damalige ugandische Diktator Idi Amin unterstützte die Entführer, was das Land international isolierte. Heute sieht Uganda die Aufarbeitung dieses Kapitels als Teil seiner historischen Verantwortung.
Quellen: AllAfrica – East Africa