Der Omukama von Tooro, König Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV, ist am 28. August 2026 im Alter von 34 Jahren verstorben. Das Königreich bestätigte den Tod offiziell, nachdem zuvor soziale Medien über seinen angeblichen Tod berichtet hatten, was zunächst dementiert wurde. Später gab der Palast bekannt, dass der Monarch sich in kritischem Zustand befunden hatte.
König Oyo war eines der jüngsten traditionellen Oberhäupter Afrikas, als er bereits im Alter von drei Jahren nach dem Tod seines Vaters, König Patrick David Matthew Kaboyo Olimi III., den Thron bestieg. Während seiner Regentschaft stand er symbolisch für die kulturelle Identität der Tooro-Bevölkerung im westlichen Uganda. Die Regierung Ugandas erkennt traditionelle Königreiche zwar nicht politisch an, duldet aber deren kulturelle Rolle – insbesondere in Regionen wie Tooro, Buganda und Bunyoro.
Die Todesursache wurde vorerst nicht öffentlich gemacht. In den sozialen Medien breitete sich die Nachricht rasch aus, wobei viele Nutzerinnen und Nutzer ihre Anteilnahme bekundeten. Die offizielle Trauerbekundung wird voraussichtlich von der königlichen Familie und lokalen Behörden koordiniert werden. Es bleibt abzuwarten, wann und wie die Nachfolgeregelung erfolgen wird.
Quellen: New Times, Independent (Kampala)