UN fordert Äquatorialguinea auf, Rückführung von US-Abgeschobenen zu stoppen

Die Vereinten Nationen haben in einer seltenen öffentlichen Erklärung an Äquatorialguinea appelliert, die Rückführung von US-Abgeschobenen in ihre Heimatländer zu unterlassen. In den letzten Wochen berichteten mehrere der Betroffenen über die extremen Bedingungen, unter denen sie in den USA festgehalten wurden, die als ‚gefängnisähnlich‘ beschrieben werden.

Die Menschenrechtsexperten der UN warnen, dass die Rückkehr in die Heimat für viele dieser abgeschobenen Personen mit ernsthaften Gefahren verbunden sei, darunter politische Gewalt, Folter und sogar der Tod. Diese Warnung kommt in einer Zeit, in der die Menschenrechtssituation in vielen Ländern, aus denen die Betroffenen stammen, angespannt ist und es kaum Schutz für Rückkehrer gibt.

Die UN-Vertreter fordern die äquatorialguineische Regierung auf, diese Rückführungen zu überdenken und die Menschenrechte der Abgeschobenen zu respektieren. Sollte Äquatorialguinea an seinen Plänen festhalten, könnte dies erhebliche internationale Konsequenzen nach sich ziehen, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA und anderen westlichen Nationen.

Quellen: The Guardian