Der UN-Menschenrechtschef Volker Türk hat heute in Genf vor der dramatischen Zunahme der Gewalt im Sudan gewarnt. Besonders besorgniserregend ist die vermehrte Nutzung von bewaffneten unbemannten Luftfahrzeugen, die verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben. Türk erklärte, dass die aktuelle Situation zu einer Intensivierung und Ausweitung der Gewalt führen könnte, was wiederum zu einer massiven Zunahme von Vertriebenen und einer kritischen Unterbrechung der Hilfsflüsse führen würde.
Die Warnung kommt zu einer Zeit, in der der Konflikt im Sudan bereits viele Menschenleben gefordert hat und die humanitäre Lage sich weiter verschlechtert. Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen, doch die anhaltenden Kämpfe erschweren den Zugang zu lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen. Der UN-Menschenrechtschef forderte alle Konfliktparteien auf, die Gewalt gegen Zivilisten zu stoppen und humanitäre Hilfe zuzulassen.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa