UN unterstützt Demokratische Republik Kongo bei Gewinnung kritischer Mineralien für grüne Energiewende

Die Demokratische Republik Kongo verfügt über reiche Vorkommen an kritischen Mineralien wie Lithium, Nickel, Kobalt und Kupfer – Rohstoffe, die für die globale Energiewende unverzichtbar sind. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Vereinte Nationen das Land dabei, diese Ressourcen wirtschaftlich sinnvoll und unter nachhaltigen Bedingungen zu fördern. Der weltweite Anstieg der Nachfrage nach grünen Technologien wie Elektrofahrzeugen und Batteriespeichern treibt die Bedeutung der kongolesischen Lagerstätten massiv voran.

Die UN setzt dabei auf Programme zur Stärkung institutioneller Kapazitäten, transparenter Governance und umweltverträglicher Fördermethoden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Gewinne aus dem Rohstoffabbau der Bevölkerung zugutekommen und nicht in Korruption oder Konflikte münden. Besonders Kobalt, von dem der Kongo einen Großteil der weltweiten Produktion abdeckt, spielt dabei eine zentrale Rolle.

Durch technische Unterstützung, Schulungen und die Förderung internationaler Kooperationen möchte die UN helfen, lokale Wertschöpfungsketten aufzubauen – statt die Rohstoffe nur im Rohzustand zu exportieren. Damit könnte der Kongo langfristig von der globalen Transformation hin zu sauberer Energie profitieren und gleichzeitig ökologische und soziale Risiken minimieren.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Central Africa, AllAfrica – Business