Die Situation in El Obeid, der Hauptstadt des nordkordofanischen Staates, verschlechtert sich zusehends. Laut dem persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs für Sudan, der am Mittwoch sprach, ist die Gewalt in und um die Stadt alarmierend angestiegen. Die Besorgnis bezieht sich insbesondere auf die Bedrohung für Zivilisten, die in einer bereits katastrophalen humanitären Lage leben.
Die UN warnen, dass eine weitere militärische Eskalation die Lebenssituation der Zivilbevölkerung erheblich verschlechtern könnte. In El Obeid leben etwa eine halbe Million Menschen, die nun in ständiger Angst leben, Opfer von Übergriffen zu werden. Die Stadt wird von den Rapid Support Forces (RSF) bedroht, die in der Region aktiv sind und die Sicherheit der Zivilbevölkerung stark gefährden.
Die humanitäre Krise im Sudan ist bereits dramatisch, und die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, schnell zu handeln, um weiteres Leid zu verhindern. Der Gesandte betonte die Notwendigkeit eines sofortigen Dialogs und von Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage.
Quellen: AllAfrica, UN News