Am Malaba-Grenzübergang, der Uganda und Kenia verbindet, hat sich ein massives Verkehrschaos entwickelt, das etwa 35 Kilometer in kenianisches Gebiet reicht. Die Situation hat die Abläufe am Grenzübergang stark beeinträchtigt, was zu langen Wartezeiten für Lastwagenfahrer, Transportdienstleister und Zollagenten führt.
Die Uganda Revenue Authority (URA) steht im Zentrum der Kritik, da sie die Verwendung von metallischen elektronischen Cargo-Siegeln wieder eingeführt hat. Diese Maßnahme sollte die Sicherheit und Nachverfolgbarkeit von Gütern verbessern, hat jedoch unerwartete Verzögerungen zur Folge. Viele in der Branche sind der Meinung, dass die zusätzlichen Kontrollen den Verkehr erheblich verlangsamen und die Effizienz am Grenzübergang beeinträchtigen.
Die betroffenen Transportdienstleister fordern eine Überprüfung der neuen Regelungen und eine schnellere Abwicklung am Grenzübergang. Die URA hingegen verteidigt ihre Entscheidung und betont die Notwendigkeit, Sicherheitsstandards einzuhalten. Die Situation bleibt angespannt, und es sind Maßnahmen erforderlich, um das Problem zu lösen und die Warenströme wieder in den Griff zu bekommen.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa