Der Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser in den ländlichen Gebieten Tansanias hat sich deutlich verbessert: Laut Regierungsangaben stieg die Versorgungsquote von einst 64 Prozent auf nun 85,2 Prozent. Diese Entwicklung geht auf die erste Phase des Sustainable Rural Water Supply and Sanitation Programme (SRWSSP) zurück, das gezielt die Infrastruktur in abgelegenen Regionen ausbauen soll.
Mehr als 10,2 Millionen Tansanier profitieren bereits von den Maßnahmen, die unter anderem den Bau und die Renovierung von Wasserquellen, Pumpstationen und Leitungen umfassen. Das Programm wird als zentraler Baustein für die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und Lebensqualität in ländlichen Gemeinden angesehen.
Die Fortschritte wurden beim Treffen des Wasserministeriums in Mwanza vorgestellt, wo Beamte betonten, dass die zweite Phase des Programms bereits in Planung sei. Ziel sei es, die restlichen unterversorgten Gebiete bis 2030 zu erreichen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Anlagen durch lokale Wartungsstrukturen zu sichern.
Internationale Partner und Entwicklungshilfeorganisationen unterstützen das Projekt finanziell und technisch. Experten loben die tansanische Regierung für die klare Zielsetzung und den messbaren Fortschritt im Bereich der Grundversorgung.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania