Der World Public Summit, eine globale Plattform für Reformen in der öffentlichen Verwaltung und Governance, tagt in diesem Jahr erstmals in Afrika. Die Veranstaltung findet in Addis Abeba statt, der Heimatstadt der Afrikanischen Union, und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Kontinents in internationalen Dialogen. Unter dem Leitthema ‚Ein neues Weltordnung: Afrika gestaltet eine gemeinsame Zukunft‘ kommen Regierungsvertreter, UN-Experten und Zivilgesellschaftler aus über 80 Ländern zusammen.
Die Gastgeber betonen, dass die Wahl von Addis Abeba als Austragungsort symbolisch sei: Afrika trete zunehmend als gleichberechtigter Akteur in globalen Entscheidungsprozessen auf. Themenschwerpunkte der Konferenz sind digitale Verwaltung, dezentrale Governance, Antikorruptionsstrategien und die Stärkung lokaler Institutionen – besonders in postkonfliktlichen Gesellschaften wie Äthiopien.
Der äthiopische Ministerpräsident betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung transparenter und bürgernaher Verwaltung für die langfristige Stabilität des Landes. Internationale Partner lobten die Fortschritte Äthiopiens in der Reformverwaltung, mahnten aber weitergehende Maßnahmen an, insbesondere im Bereich Rechtsstaatlichkeit und Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia