In Sri Lanka wird ein besorgniserregender Anstieg von Cyberkriminalität beobachtet, da kriminelle Netzwerke aus Südostasien, insbesondere aus China, aufgrund eines verstärkten Vorgehens gegen ihre Aktivitäten in Ländern wie Kambodscha und Myanmar in das Land abwandern. Experten führen diese Entwicklung auf die relativ leichten Bedingungen für den Erhalt von Touristenvisa sowie auf die laxen Vorschriften für SIM-Karten und Internetverbindungen in Sri Lanka zurück.
Fredrick Wootler, ein Sprecher der sri-lankischen Polizei, erklärte, dass die Behörden vor der Herausforderung stehen, diese neuen kriminellen Netzwerke zu bekämpfen, die in großem Umfang Betrugsoperationen durchführen. Die Kriminalität variiert von Identitätsdiebstahl bis hin zu komplexen Betrugsmaschen, die oft über Online-Plattformen durchgeführt werden.
Die Regierung ist gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Cyberkriminalität effektiv zu bekämpfen und das Land vor einem weiteren Anstieg dieser illegalen Aktivitäten zu schützen. Experten fordern strengere Regulierungen und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren von Cyberkriminalität.
Quellen: The Guardian