Aung San Suu Kyis Familie fordert Lebenszeichen

In Myanmar ist die Sorge um Aung San Suu Kyi, die 1991 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, erneut gestiegen. Berichten zufolge wurde die Politikerin, die seit dem Militärputsch im Februar 2021 inhaftiert ist, an einen anderen Ort verlegt. Ihre Familie hat seitdem keinen Kontakt mehr zu ihr und fürchtet um ihr Wohl.

Die Militärjunta, die Myanmar seit dem Putsch regiert, hat bislang keine Auskunft über ihren Verbleib gegeben. Beobachter und Menschenrechtler zeigen sich besorgt über die Geheimhaltung und die möglichen Folgen für die Gesundheit und Sicherheit von Suu Kyi.

In den letzten Wochen hat die internationale Gemeinschaft wiederholt die Freilassung von Suu Kyi gefordert und die Junta aufgefordert, die Menschenrechte in Myanmar zu respektieren. Die Unsicherheit über ihren Zustand verstärkt die bereits bestehende Spannungen im Land, wo sich die Lage seit dem Putsch weiter verschlechtert hat.

Quellen: ARD Tagesschau