Australien und Indien vereinbaren Uranexporte zur friedlichen Nutzung

Indien hat einen bedeutenden Schritt in Richtung einer verstärkten Nutzung von Kernenergie gemacht. Während des offiziellen Besuchs von Premierminister Narendra Modi in Australien haben die beiden Länder ein Abkommen über den Export von Uran unterzeichnet. Dieses Abkommen kommt mehr als ein Jahrzehnt nach einem früheren gescheiterten Deal zustande und zielt darauf ab, Indiens Ziel von 100 Gigawatt nuklearer Energie bis 2047 zu unterstützen.

Die Vereinbarung wird als entscheidend für die Energiepolitik Indiens angesehen, da das Land bestrebt ist, seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen auszubauen. Premierminister Modi lobte während seines Besuchs die Rolle der indisch-australischen Diaspora und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen.

Mit der Aufnahme der Uranexporte hofft Australien, seine Bergbauindustrie zu stärken und gleichzeitig zur globalen Energiewende beizutragen. Indiens Bedarf an Uran wird als entscheidend für die Erreichung seiner Klimaziele angesehen, die eine signifikante Reduzierung der Kohlenstoffemissionen bis 2030 umfassen.

Quellen: Al Jazeera English, The Independent