In einem erschütternden Bericht schildert der bangladeschische Seefahrer Mohammad Shafiqul Islam die Strapazen, die er und seine Crew während ihrer 115 Tage im Persischen Golf erleiden mussten. Die Crew war inmitten eines bewaffneten Konflikts gefangen, wobei sie täglich mit der Bedrohung durch Raketenangriffe konfrontiert waren. Islam beschreibt, wie sie gezwungen waren, ihre Lebensmittel- und Wasservorräte rationiert zu konsumieren, während sie auf Hilfe warteten.
Die Situation wurde immer kritischer, als die Vorräte zur Neige gingen und die Angst vor einem Angriff stieg. Ihre Odyssee begann, als sie mit ihrem Schiff, dem MV Bhangar, in die Krisenregion fuhren, ohne zu wissen, dass sie in einen Konflikt geraten würden, der ihre Sicherheit in ernsthafte Gefahr bringen würde.
Die Berichte über die Gefangenschaft von Bangladeschis im Ausland werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Seefahrer und ihre Familien konfrontiert sind, insbesondere in Krisenzeiten. Der Fall von Mohammad Shafiqul Islam ist nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern auch ein Beispiel für die Gefahren, die viele Bangladeschis auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen in Übersee auf sich nehmen.
Quellen: Japan Times