Ein in China ansässiges Technologieunternehmen hat begonnen, Künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, um potenzielle Dissidenten vorherzusagen. Diese Praxis, die als besorgniserregend angesehen wird, könnte die Überwachung von Bürgern weiter verschärfen und die bereits kritisierte Menschenrechtssituation im Land verschärfen.
Die Technologie soll es den Behörden ermöglichen, frühzeitig auf Personen zu reagieren, die als Bedrohung für die staatliche Ordnung angesehen werden. Experten warnen, dass solche Maßnahmen die Meinungsfreiheit erheblich einschränken und ein Klima der Angst schaffen könnten. Die Verwendung von KI in diesem Kontext stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Privatsphäre und die individuelle Freiheit dar.
Diese Entwicklungen haben auch internationale Aufmerksamkeit erregt, da sie die Diskussion über die Rolle von Technologie in autoritären Regimen anheizen. Menschenrechtsorganisationen fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf China auszuüben, um diese Praktiken zu beenden und die Menschenrechte zu schützen.
Quellen: France 24 – Asia-Pacific