China stoppt Rettungsaktionen nach verheerender Sturzflut

Die verheerende Sturzflut in der Himalaya-Region hat nicht nur Nepal, sondern auch Teile Chinas stark getroffen. Aufgrund der kritischen Situation, die durch einen neu entstandenen See am China-Nepal-Grenzgebiet verursacht wurde, haben die chinesischen Behörden die Rettungsaktionen vorübergehend eingestellt. Experten warnen, dass der See überlaufen könnte, was zu weiteren Überschwemmungen führen würde.

Bereits 499 Bewohner und 555 Touristen wurden aus der Gefahrenzone evakuiert. Die Wasserstände in dem Gebiet werden in den kommenden Tagen voraussichtlich steigen, was die Gefahr eines Dammbruchs weiter erhöht. Der chinesische Militär hat bereits hunderte Soldaten in die betroffene Region entsandt, um bei den Such- und Rettungsaktionen zu helfen.

Die Situation bleibt angespannt, da mehr als 1.300 Menschen, darunter viele Touristen, weiterhin vermisst werden. Die Rettungskräfte stehen vor der Herausforderung, die Eingeschlossenen in einem Hydrokraftwerkstunnel zu finden, während sich die Umstände aufgrund der drohenden Überschwemmung weiter verschärfen.

Quellen: France 24, Al Jazeera