In einer strategischen Entscheidung hat China begonnen, Seltene Erden in Myanmar abzubauen, um die Umweltbelastungen zu reduzieren, die durch den Abbau in der eigenen Provinz Jiangxi entstanden sind. Diese begehrten Metalle sind entscheidend für zahlreiche Technologien, darunter Elektronik und erneuerbare Energien.
Die chinesische Regierung ist sich der Umweltproblematik des Bergbaus bewusst und hat daher viele ihrer Minen geschlossen. Der Fokus auf Myanmar als neue Quelle birgt jedoch Risiken, da die Abbaumethoden oft mit erheblichen ökologischen Schäden und negativen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung verbunden sind.
Die Situation wirft Fragen bezüglich der Menschenrechte und der ökologischen Verantwortung auf, da die Regierung in Myanmar unter internationaler Kritik steht. Die Abhängigkeit von ausländischen Investitionen könnte die bereits angespannte Lage im Land weiter verschärfen.
Quellen: ARD Tagesschau