Chinas Verteidigungsminister fordert Dialog in Zeiten von Rivalitäten

Bei seiner Rede auf dem Xiangshan Forum in Peking, das Delegierte aus fast 100 Ländern und Regionen anzieht, äußerte Chinas Verteidigungsminister Dong Jun die dringende Notwendigkeit eines größeren Dialogs zwischen den Nationen. In Zeiten zunehmender Spannungen, insbesondere im Hinblick auf Künstliche Intelligenz und die militarisierte Weltraumnutzung, mahnte er zur Zusammenarbeit und zu gemeinsamen Sicherheitsmaßnahmen.

Dong Jun wies darauf hin, dass der Druck und die Zwangsmaßnahmen, die von bestimmten Ländern ausgeübt werden, nicht die Lösung für die bestehenden Konflikte seien. Er plädierte für eine kollektive Sicherheitsgovernance, die auf Respekt und Gleichheit basiere. Dabei vermied er spezifische Erwähnungen der Vereinigten Staaten oder Japans, was auf die Sensibilität der geopolitischen Beziehungen hinweist.

Der Verteidigungsminister betonte, dass es wichtig sei, eine neue Sicherheitsordnung zu etablieren, die nicht nur auf militärischer Stärke beruht, sondern auch diplomatische Lösungen und Dialog fördert. Dies ist besonders relevant angesichts der wachsenden technologischen Konkurrenz zwischen China und den USA im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo die Ängste, wie etwa die Möglichkeit von Deepfake-Technologien, die nationale Sicherheit betreffen könnten, zunehmen.

Quellen: Channel News Asia, Al Jazeera English