Drei Tote nach Vulkaneruption auf Indonesiens Halmahera-Insel

Bei der Eruption des Mount Dukono auf der indonesischen Halmahera-Insel sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich zwei Wanderer aus Singapur sowie ein einheimischer Bewohner. Die Vulkaneruption ereignete sich, während eine Gruppe von etwa 20 Wanderern den Berg erklomm, obwohl seit dem 17. April eine Kletterverbot gilt.

Die Behörden berichteten, dass 15 Personen sicher absteigen konnten, während die Rettungsaktionen für die Vermissten andauern. Die Eruption schleuderte Aschewolken bis zu 10 Kilometer in die Luft, was die Sicht und die Rettungsbemühungen zusätzlich erschwert.

Die indonesische Regierung hatte zuvor eindringlich vor dem Besteigen des aktiven Vulkans gewarnt, jedoch ignorierten viele Wanderer die Hinweise. Die Suche nach den vermissten Personen und die Aufräumarbeiten sind derzeit im Gange, während auch die indonesischen und singapurischen Behörden zusammenarbeiten, um den betroffenen Familien Unterstützung zu bieten.

Quellen: France 24, The Guardian, BBC News, Al Jazeera