Ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,7 hat am Dienstagmorgen die ostindonesische Insel Flores erschüttert. Das Beben ereignete sich in der Nähe der Stadt Maumere und führte zu erheblichen Zerstörungen. Mindestens 47 Menschen sind bislang ums Leben gekommen, und die Zahl der Opfer könnte weiter steigen, da viele abgelegene Dörfer schwer erreichbar sind.
Such- und Rettungsteams haben bereits erste Tote geborgen und sind in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Zahlreiche Gebäude, darunter auch Krankenhäuser, wurden beschädigt, was dazu führte, dass Patienten in Zelten behandelt werden müssen. Hilfslieferungen sind auf dem Weg zur Insel, um die betroffenen Menschen zu unterstützen.
Das Erdbeben hat zudem Hunderte von Nachbeben ausgelöst und zu Erdrutschen geführt, die die Rettungsarbeiten zusätzlich erschweren. Die indonesische Regierung hat angekündigt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Opfern zu helfen und die Infrastruktur in der Region wiederherzustellen.
Quellen: Channel News Asia, Al Jazeera English, France 24