Ein starkes Erdbeben mit einer Magnitude von 6,8 hat am Dienstag die südwestliche Region Japans erschüttert und erhebliche Schäden verursacht. Die Zahl der Todesopfer ist auf 28 gestiegen, während die Rettungsarbeiten in einem stark beschädigten Einkaufszentrum und in eingestürzten Häusern fortgesetzt werden. Tausende Menschen haben in Evakuierungszentren Zuflucht gesucht und kämpfen dort mit der drückenden Hitze.
Die Rettungsmaßnahmen sind durch Nachbeben und die extremen Temperaturen, die in einigen Gebieten über 35 Grad Celsius steigen, erschwert. Premierminister Fumio Kishida erklärte, es sei ein Wettlauf gegen die Zeit, um die in den Trümmern eingeschlossenen Personen zu retten. Die Einsatzkräfte setzen alles daran, die Überlebenden zu finden, während die Zahl der Evakuierten in den Notunterkünften weiter steigt.
Die Behörden haben Notfallpläne aktiviert, um die betroffenen Gebiete mit Wasser und Lebensmitteln zu versorgen. Die Situation verschärft sich weiter, da die Hitze die Bedingungen für die Rettungsarbeiten und die Lebensbedingungen der Evakuierten erheblich erschwert. Experten befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte, sollte keine schnelle Hilfe geleistet werden.
Quellen: The Guardian, BBC News, Al Jazeera English