EU verstärkt Handelspolitik gegen chinesische Exporte

Auf dem jüngsten EU-Gipfel in Brüssel haben die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten beschlossen, die Handelspolitik gegenüber China zu verschärfen. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf den dramatischen Anstieg der chinesischen Exporte in den letzten Jahren, die die europäische Industrie unter Druck setzen. Der Handelsdefizit der EU mit China erreichte im vergangenen Jahr etwa 360 Milliarden Euro, was die Besorgnis über die Abhängigkeit von chinesischen Produkten verstärkt.

Die Führer der EU forderten die Europäische Kommission auf, die bestehenden Handelsverteidigungsinstrumente zu überprüfen und gegebenenfalls zu erweitern. Obwohl die Staats- und Regierungschefs eine konstruktive Zusammenarbeit mit China betonten, ist der Ton in Bezug auf die Handelsungleichgewichte schärfer geworden. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen die EU ergreifen wird, um ihre Industrie zu schützen und den Wettbewerb zu sichern.

Quellen: Spiegel Online, Welt Online, FAZ Online, France 24