Japan setzt auf Tiefseebergbau seltener Erden zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit

Japan hat im Februar 2026 erfolgreich eine Testsammlung von seltenerdhaltigem Schlamm aus einer Tiefe von 6.000 Metern vor der abgelegenen Insel Minamitorishima durchgeführt. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Abhängigkeit Japans von Importen seltener Erden zu verringern und die nationale wirtschaftliche Sicherheit zu stärken.

Die gesammelten Proben enthalten wertvolle seltene Erden, die für moderne Technologien und die Herstellung von Elektronikprodukten unverzichtbar sind. Angesichts der globalen geopolitischen Spannungen und der Unsicherheiten in der Versorgungskette hat Japan ein wachsendes Interesse daran, eigene Ressourcen zu erschließen.

Die japanische Regierung plant, in den kommenden Jahren weitere Investitionen in diese Technologie zu tätigen und die notwendigen Infrastrukturen für den Tiefseebergbau zu entwickeln. Experten sind sich einig, dass dies nicht nur die wirtschaftliche Sicherheit des Landes verbessern könnte, sondern auch eine nachhaltige Lösung zur Gewinnung seltener Erden darstellt, die im Einklang mit den Umweltstandards steht.

Quellen: Japan Times