Indien steht unter Druck, nachdem der UN-Ausschuss zur Beseitigung der rassistischen Diskriminierung (CERD) das Land aufgefordert hat, gegen Hassverbrechen vorzugehen, die sich gegen Bengali sprechende Muslime richten. Der Ausschuss äußerte Besorgnis über die zunehmenden Berichte über Diskriminierung und Gewalt gegen diese Gemeinschaft.
Die UN fordert von der indischen Regierung Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes von Minderheiten. Dies umfasst nicht nur rechtliche Maßnahmen, sondern auch Programme zur Sensibilisierung und Bildung, um Vorurteile abzubauen und ein harmonisches Zusammenleben zu fördern.
Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Gesellschaft in Indien gespalten ist. Menschenrechtsaktivisten und Organisationen warnen, dass die Diskriminierung von Minderheiten nicht nur die betroffenen Gemeinschaften, sondern auch den sozialen Zusammenhalt im Land gefährdet.
Experten sehen in der Stellungnahme der UN eine Chance für die indische Regierung, sich zu reformieren und ein inklusiveres Umfeld zu schaffen, das alle Bürger unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit respektiert.
Quellen: Al Jazeera English, ARD Tagesschau