Malaysia nimmt über 100 Rohingya-Flüchtlinge fest

Malaysia hat am Montag mehr als 100 Rohingya-Flüchtlinge festgenommen, die vor dem Gebäude des UNHCR in Kuala Lumpur Schutz suchten. Premierminister Anwar Ibrahim erklärte, dass die Versammlung außerhalb des UNHCR-Büros Besorgnis in der Öffentlichkeit ausgelöst habe. Er betonte, dass Personen ohne gültige Papiere von den Einwanderungsbehörden festgenommen werden würden.

Die Rohingya, die aus Myanmar fliehen, haben in den letzten Jahren an Zahl zugenommen, da sie vor Verfolgung und Gewalt fliehen. Die malaysische Regierung sieht sich zunehmendem Druck aus der Öffentlichkeit und von internationalen Organisationen ausgesetzt, die humanitäre Hilfe für diese Flüchtlinge fordern.

Anwar Ibrahim erklärte, dass die Regierung in einer schwierigen Lage sei, da sie einerseits humanitäre Verantwortung übernehmen und andererseits die öffentliche Ordnung aufrechterhalten müsse. Die Situation entwickelt sich weiter und wirft Fragen über die Flüchtlingspolitik Malaysias auf.

Quellen: Channel News Asia