Naga-Gemeinschaft feiert Rückgabe von Ahnenüberresten aus britischem Museum

Die Naga-Gemeinschaft in Nordostindien hat am 10. September 2026 den Rückgabeprozess von menschlichen Überresten gefeiert, die während der britischen Kolonialzeit gesammelt wurden. Das Pitt Rivers Museum in Oxford hat zugesagt, diese Überreste an die Nachfahren der betroffenen Personen zurückzugeben, was für die Naga als eine wichtige Geste der Anerkennung und Wiedergutmachung gilt.

Die Rückgabe der Überreste ist das Ergebnis von sechs Jahren Gesprächen zwischen der Naga-Gemeinschaft und dem Museum. Dies wird als ein bedeutender Schritt in der Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit betrachtet und zeigt das wachsende Bewusstsein für die kulturellen Rechte indigener Völker.

Vertreter der Naga-Gemeinschaft äußerten ihre Freude und Erleichterung über diese Entwicklung und betonten die Bedeutung der Rückgabe für die Identität und das kulturelle Erbe ihres Volkes. Die Entscheidung des Museums wird als positiver Schritt in Richtung einer respektvollen Beziehung zwischen ehemaligen Kolonialmächten und den betroffenen Gemeinschaften angesehen.

Quellen: The Guardian