Die nepalischen Rettungsteams haben zwei Arbeiter aus einem Hydrokraftwerkstunnel gerettet, in dem sie seit neun Tagen gefangen waren. Diese Rettung erfolgt mehr als eine Woche nach verheerenden Überschwemmungen an der Grenze zwischen Nepal und Tibet, bei denen über 1.200 Menschen ums Leben kamen.
Die beiden Männer, die während der Überschwemmungen in den Tunnel gefangen waren, wurden mit Verletzungen an Händen und Beinen aus ihrer misslichen Lage befreit und in ein Krankenhaus in Kathmandu geflogen. Der Einsatz war äußerst riskant, da die Bedingungen im Tunnel aufgrund der anhaltenden Gefahren durch weitere Erdrutsche und instabile Strukturen schwierig waren.
Die Rettungsaktion gibt den Behörden und den Familien der Vermissten neue Hoffnung, dass möglicherweise weitere Überlebende gefunden werden können. Die schweren Regenfälle und die daraus resultierenden Überschwemmungen haben die Region stark getroffen und viele Gemeinden in Mitleidenschaft gezogen.
Quellen: BBC News, France 24