Der Verteidigungsminister der Philippinen, Carlito Galvez, hat auf einem internationalen Forum die aggressive Vorgehensweise Chinas im Südchinesischen Meer als ‚Bullying‘ bezeichnet. In seiner Rede forderte er dazu auf, dass bestimmte Akteure in den Philippinen aufhören sollten, Spannungen zu schüren und die Beziehungen zwischen China und den Philippinen sowie die Stabilität in der Region zu gefährden.
Diese Bemerkungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem China die militärischen Aktivitäten in umstrittenen Gewässern verstärkt. Galvez betonte, dass die Philippinen an einer friedlichen Lösung der Konflikte interessiert sind, jedoch auch bereit sind, ihre Souveränität zu verteidigen. Die chinesische Regierung reagierte mit einem Aufruf an die Philippinen, sich auf die Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu konzentrieren und provokante Äußerungen zu vermeiden.
Die Situation im Südchinesischen Meer bleibt angespannt, da mehrere Anrainerstaaten, darunter Vietnam und Malaysia, ebenfalls ihre Ansprüche auf Teile des strategisch wichtigen Gebiets geltend machen. Die Philippinen haben wiederholt auf die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit in der Region hingewiesen, um die Stabilität und den Frieden zu gewährleisten.
Quellen: Channel News Asia