Philippinische Fischer fürchten sich vor chinesischen Übergriffen

Eine Dekade nach einem wegweisenden Urteil des Internationalen Schiedsgerichts über die Ansprüche im Südchinesischen Meer haben philippinische Fischer berichtet, dass sich wenig verändert hat. Trotz des Urteils, das den Philippinen das Recht auf die Fischereigebiete rund um das Scarborough Shoal zusprach, haben viele Fischer Angst, ihre Boote auszulaufen.

In den letzten Jahren kam es wiederholt zu Einschüchterungen durch chinesische Fischerboote, die in der Region operieren. Diese Einschüchterungen haben dazu geführt, dass viele lokale Fischer zögern, ihre traditionellen Fanggründe zu nutzen, was ihre Lebensgrundlage stark gefährdet.

Die Situation wird zunehmend angespannt, da die chinesische Marine ihr Vorgehen in den umstrittenen Gewässern verstärkt hat. Fischer in der Region berichten von aggressiven Manövern und der Bedrohung durch chinesische Schiffe, die ihre Aktivitäten einschränken und sie von den reichhaltigen Fischgründen fernhalten.

Quellen: Japan Times