Moskau hat heute bestätigt, dass es ab dem 1. Mai 2026 die Öl-Lieferungen aus Kasachstan nach Deutschland über die Druzhba-Pipeline einstellen wird. Diese Maßnahme wird insbesondere die Raffinerie PCK in Schwedt betreffen, die auf diese Rohölversorgung angewiesen ist.
Die Entscheidung könnte weitreichende Konsequenzen für die Hauptstadtregion Berlin und den Nordosten Deutschlands haben, wo Engpässe in der Versorgung mit Kraftstoffen drohen. Experten warnen, dass es kaum möglich sein wird, ausreichend Ersatz für das kasachische Öl zu beschaffen, was zu einem Stillstand im Autoverkehr führen könnte.
Dies ist nicht die erste Maßnahme Russlands, die die Energieversorgung in Europa betrifft. Auch die politischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen spielen eine Rolle in dieser Entwicklung. Analysten sehen diese Schritte als Teil einer größeren Strategie, um Druck auf europäische Länder auszuüben.
Quellen: Al Jazeera English, Welt Online