Singapur hat ehrgeizige Pläne, die psychischen Gesundheitsdienste im Land zu erweitern, um einer wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Premierminister Lawrence Wong betonte kürzlich die Bedeutung der Verbesserung der psychischen Gesundheit, besonders in Anbetracht der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.
Die Herausforderung liegt jedoch nicht nur in der Bereitstellung von mehr Therapieplätzen. Ein zentrales Problem ist der Mangel an ausgebildeten Fachkräften. Die Ausbildung neuer Therapeuten wird durch begrenzte klinische Ausbildungsplätze und mangelnde Supervision behindert. Experten warnen, dass ohne adäquate Unterstützung und Ressourcen die Pläne zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung nicht erfolgreich umgesetzt werden können.
Zusätzlich zeigt eine Umfrage, dass viele Singapurer zögern, Hilfe in Anspruch zu nehmen, was auf ein Stigma im Umgang mit psychischen Erkrankungen hinweist. Die Regierung plant daher, nicht nur die Anzahl der Fachkräfte zu erhöhen, sondern auch das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.
Quellen: Channel News Asia