Singapur prüft Lebensmittelspenden nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums

Singapur – In einem neuen Schritt zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung hat die singapurische Regierung die Möglichkeit von Lebensmittelspenden nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums untersucht. Laut der Abgeordneten Poh Li San, die den entsprechenden Vorschlag unterstützt, erzeugt jeder Singapurer jährlich etwa 128 Kilogramm Lebensmittelabfälle.

Die Diskussion über die rechtlichen Rahmenbedingungen für solche Spenden zielt darauf ab, sowohl die Nahrungsmittelresilienz zu stärken als auch die Verschwendung von noch genießbaren Lebensmitteln zu verringern. Viele Überlegungen drehen sich um die Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit und der Wahrnehmung von Lebensmitteln, die über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinausgehen.

Die Parlamentarier haben sich für eine breitere öffentliche Diskussion ausgesprochen, um die Akzeptanz von Lebensmittelspenden zu fördern und die Effizienz des bestehenden Systems zu verbessern. Diese Initiative wird als Teil eines umfassenderen Plans zur Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Ressourcennutzung in Singapur betrachtet.

Quellen: Channel News Asia