Die Straßenverkäufer auf den Philippinen stehen vor einer schweren Krise. Die Preise für Flüssiggas (LPG) sind in den letzten Monaten stark gestiegen, was die Kosten für den Betrieb ihrer kleinen Geschäfte deutlich erhöht hat. Als importabhängiges Land ist die Philippinen besonders anfällig für globale Preisschwankungen, die durch den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten weiter verschärft werden.
Für viele der Verkäufer, die auf mobilen Gaskochern arbeiten, um traditionelle Gerichte wie Barbecue oder Pancit anzubieten, bedeuten die höheren Ausgaben einen direkten Einschnitt in ihre ohnehin knappen Gewinne. Einige berichten, dass sie gezwungen sind, ihre Preise zu erhöhen, was wiederum die Kundschaft abschreckt. Andere versuchen, mit kleineren Portionen oder geringerer Qualität zu arbeiten, um die Kosten zu decken.
Die Regierung hat bisher noch keine konkreten Maßnahmen angekündigt, um die Situation zu entschärfen. Experten warnen jedoch, dass die anhaltende Krise nicht nur die Lebensgrundlage der Straßenverkäufer gefährdet, sondern auch die Ernährungssicherheit vieler Filipinos beeinträchtigen könnte, die auf diese günstigen Mahlzeiten angewiesen sind.
Quellen: Channel News Asia